Jetzt mal ernsthaft

Affe
© Alain Compost / WWF

Alle 12 Jahre wiederholt sich im chinesischen Horoskop das 'Jahr des Affen', das nächste mal ist es 2016. Womit wir uns bei all dem Alltagsstress beschäftigen ist: Wird es überhaupt noch ein Jahr des Affen mit lebenden Affen in der Wildnis geben? Als erstes könnte es den Orang Utan treffen. Die Zahl der Orang Utans hat sich nach Angaben der Umweltstiftung WWF in den vergangenen 100 Jahren dramatisch um 91 Prozent verringert. Weniger als 30.000 Exemplare leben heute noch auf Borneo und Sumatra. 'Wenn die Menschen so weitermachen, wird der Orang Utan vielleicht schon das nächste Jahr des Affen 2016 nicht mehr erleben', warnt Markus Radday, WWF Tropenwald-Experte.

Auch für die anderen Menschenaffen Gorillas, Schimpansen und Bonobos sind die Aussichten alles andere als rosig. Von geschätzten 100.000 Bonobos im von Bürgerkriegen zerrütteten Kongo sind heute nur noch 5.400 Tiere übrig. Der Rückgang der Affenpopulation ist vor allem auf ihre nächsten Verwandten, den Menschen, zurückzuführen. Die Abholzung der Regenwälder, z.B. für Ölpalmenplantagen und Landwirtschaft, zerstört den Lebensraum der Menschenaffen.

Andere Ursachen für die Gefährdung sind Wilderei, illegaler Tierhandel und Kriege. In Zentralafrika werden Gorillas und Schimpansen zur Zeit akut durch die Ebola-Seuche dezimiert.

Der WWF will das Überleben der Menschenaffen vor allem durch den Schutz des afrikanischen und des südostasiatischen Regenwalds sichern. So beteiligen sich die Umweltschützer seit 1991 an einem internationalen Gorilla-Schutzprogramm in Afrika. Wildhüter bewachendie Gorillas und schützen sie vor Wilderern.

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